Marathon und Fasten,

ein Selbstversuch

Der Selbstversuch beim Frankfurt Marathon: Der Sprecher plant am kommenden Sonntag (25. Oktober 2026), seinen ersten Marathon komplett ohne Kohlenhydratzufuhr zu laufen. Zur Vorbereitung ernährt er sich seit knapp einem Jahr Low Carb und hat bereits zwei Halbmarathons erfolgreich ohne zusätzliche Kohlenhydrate absolviert. Begleitung und Blutzuckermessung:Um die genauen metabolischen Reaktionen zu dokumentieren, plant er die Nutzung eines Glukosemonitors (CGM) zur Überwachung seines Blutzuckerspiegels während des Laufs. Sollte er merken, dass der Versuch scheitert, greift er auf die klassische Marathonverpflegung (z. B. Bananen, Kekse) zurück.Tempo und Strategie:Aufgrund eines vorangegangenen Unfalls geht er das Rennen sehr langsam an und rechnet mit einer Zielzeit von etwa 5:30 Stunden (im Vergleich zu früher 4:40 Stunden). Das langsamere Tempo begünstigt die metabolische Flexibilität und die Fettverbrennung.Hintergrund und medizinisch-biologische Aspekte:Evolutionsbiologie: Urmenschen waren als Ausdauerläufer bei der Jagd erfolgreich, obwohl sie oft hungernd unterwegs waren und keine ständige Kohlenhydratzufuhr hatten.Kohlenhydrate im Sport: Während junge, gesunde Leistungssportler hohe Mengen Glukose/Fruktose (z. B. 100 g/Std.) gut verarbeiten und in der Muskelbewegung sofort verbrennen, führen ständige Zuckerspitzen bei Bewegungsmangel zu „Zuckerstress“, Gefäßalterung und Glykation (z. B. Erhöhung des HbA1c-Wertes).Ketonkörper als Alternative: Das Gehirn benötigt nicht zwingend Glukose, sondern nutzt auch Ketonkörper (wie Beta-Hydroxybutyrat). Eine ketogene Ernährung findet zudem Anwendung in der Forschung zu neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen wie Epilepsie und Schizophrenie.Ausblick:Im Anschluss an den Marathon wird der Sprecher in einem Livestream sowie in einem separaten Video detailliert über die Ergebnisse und Erfahrungen des Selbstversuchs berichten.

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